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Ausstellungseröffnung Freitag, den 24. Juli 2026, um 19.00 Uhr

25. Internationaler Bucheinbandwettbewerb für Auszubildende 2026

Ausstellung vom 25. Juli bis zum 06. September 2026

 
Foto: © Rheinisches Bildarchiv, Susan Schaarschmidt

Die Ausstellung zeigt alle Bücher, die für den 25. Bucheinbandwettbewerb für Auszubildende im Buchbindehandwerk eingereicht wurden.

Ausgelobt wurde dieser internationale Lehrlings-Wettbewerb vom Bund Deutscher Buchbinder e.V. (BDBI) in Zusammenarbeit mit der Stiftung zur Förderung des Bucheinbandes in der Schweiz (SFB) und der Bundesinnung der Kunsthandwerke die Berufsgruppe der Buchbinder, Kartonagenwaren- und Etuierzeuger Österreichs. Teilnahmeberechtigt waren alle Auszubildenden, die in einem Ausbildungsverhältnis in der Schweiz, Deutschland und Österreich stehen. Gleichfalls Buchbinder*innen, die in einem Ausbildungsverhältnis in anderen Staaten stehen, die den Ausbildungsverordnungen der ausschreibenden Länder entsprechen.

Im Rahmen der Buchherstellung ist es die Aufgabe von Buchbinder*innen das Buch in seine letztendliche äußere Form zu bringen, d.h. den Einband zu fertigen. Entsprechend bekamen die Teilnehmenden an dem Wettbewerb die Rohbogen, d.h. einen Stapel des fertig gedruckten jeweils gleichen Buches. Die Ausführung der Bindung wurde hinsichtlich Gestaltung, Technik und Materialwahl freigestellt. Es wurde jedoch empfohlen, einfache, aber gekonnte Einbände herzustellen.

Die Jury bestand aus drei ausgewiesenen Buchbindermeistern, jeweils einer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Jurierung erfolgte in zwei Durchgängen, wobei unterschieden wurde zwischen den Kategorien:

A = 1. Lehrjahr,

B = 2. Lehrjahr und

C = 3. und 4. Lehrjahr.

Bewertet wurden vor allem fachlich und technisch richtige Ausführungen vor Materialwahl und gestalterischer Idee. Bewertungskriterien waren: Vorrichten, Vorsatz, Heftung / Beschnitt / Schnittverzierung / Kapital / Buchblockbearbeitung und Form / Scharnierfunktion / Deckel, Kanten / Materialbearbeitung / Titel, Dekor, Gestaltung sowie der Gesamteindruck.

Die Kunst- und Museumsbibliothek möchte mit dieser Ausstellung zusätzlich auf das Buchbindehandwerk ganz allgemein aufmerksam machen. Handwerkliche Buchbindereien, wie auch die in der Kunst- und Museumsbibliothek der Stadt Köln, gehören seit 2021 zum anerkannten Immateriellen Kulturerbe im Bereich "traditionelle Handwerkstechniken".

Foto: © BDBI

 
 
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